Deutschlandpokal-Finale im Fechten
Am vergangenen Samstag (1. November) bat die Fechtabteilung der Eintracht Duisburg 1848 e.V. Fechter aus ganz Deutschland zum Deutschlandpokal-Finale nach Duisburg. Der Deutsche Fechter-Bund hatte kurzfristig die Ausrichtung an Duisburg vergeben.
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| ![]() Volker Mühleib (1. Vors. Eintr. DU), Franz Hering (1. Vors. SSB DU), Adolf Sauerland (OB DU) zeigten sich erstaunt über die Rollstuhlfechterin Zarife Imeri |
"Es war ein Kampf gegen die Zeit", so Organisator Michael Schrader, als am Samstagmorgen die ersten Gefechte in der Sportschule-Wedau starteten. Denn der Deutsche Fechter-Bund hatte die Eintracht Duisburg kurzfristig mit der Ausrichtung des Finals beauftragt. Jedoch zeigte sich auch hier mal wieder wo der Sport zu Hause ist. Im Sportpark-Duisburg-Wedau fand der Wettkampf optimale Bedingungen vor. Die Sportschule stellt die Halle, sowie für die Sportler eine Möglichkeit der Übernachtung zur Verfügung. Der Marketingleiter, Bülent Aksen, der Duisburger Füchse (Eishockey - 1. Bundesliga) half mit einer Veranstaltungshalle für den Galaabend aus. Mitorganisator Philipp Gorray "Auf eine so gute unterstützende Nachbarschaft, kann man nur anstoßen"
Die Teilnehmer zeigten sich überrascht und waren mit den Bedingungen um Ihren Wettkampf herum zufrieden und lobten die Organisatoren genauso, wie das Ophardt-Team für einen zeitlichen reibungslosen Ablauf.
Der Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der Stadt Duisburg, verfolgte die Gefechte morgens zwei Stunden lang und war überrascht, wie integrativ diese Sportart ist. „Die Veranstaltung zeigt, wie man Integration von Rollstuhlfahrern und Fechtern verwirklichen kann. Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich.“ Auch der Vorsitzende vom Stadtsportbund Duisburg Franz Hering erfreute sich über diese großes Fechtveranstaltung im Sportpark Wedau.
Die Fechtabteilung von Eintracht Duisburg lud die Teilnehmer beim Galaabend auf eine Reise in den ostasiatischen Raum ein. So wurden den Teilnehmer zu den Anfängen des Fechtens geführt mit einer Fechtdemonstration der Kendo-Fechter aus Kevelaer. Für ostasiatische Klänge sorgte die Show-Trommel-Gruppe Shakti.
Neben diesen gab es aber auch noch moderne Klänge von der Fechtshow-Gruppe „Les Berlébés“. Die 14 köpfige-Gruppe verzauberte die Teilnehmer mit ihren waghalsigen Einlagen und dem „Kampf um das andere Geschlecht“.
Viele Lobeshymnen gab es für die Organisatoren von den Teilnehmern für eine einmalige Inszenierung der Siegerehrung und einem wirklich gelungenem Abschluss.


